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Juni 14th, 2007

Archivierung von Netzinhalten

Posted by Lestat in News

“Wenn Blinde über das Sehen reden.”

So könnte man es bezeichnen, wenn der Bundestag irgend etwas zum Thema Informationstechnologie beschliesst. Da hätten wir zum einen die völlig sinnfreie “Killerspiel”-Debatte und zum anderen das Verbot von Sicherheitswerkzeugen, welches den Einsatz von Netzwerksniffern wie Ethereal oder Portscannern wie Nmap grundsätzlich unter Strafe stellt und es Administratoren somit nahezu unmöglich macht, ihre Systeme und Netze auf Schwachstellen zu überprüfen. Dabei wird auf unwissende Pseudo-Experten gehört und der Rat der wirklichen Fachleute konsequent ignoriert.

Der neuste Streich ist die Archivierung von Netzinhalten durch die Deutsche Nationalbibliothek. Nach der Verordnung für die Pflichtablieferung von Medienwerken sind nun auch Netzpublikationen “in marktüblicher Ausführung und in mit marktüblichen Hilfsmitteln benutzbarem Zustand” bei der Nationalbibliothek abzuliefern. Für private Websites soll es zwar keine generelle Pflichtablieferung geben, allerdings sollen Weblogs und Foren unter die Pflichtablieferung fallen. Auch die Mehrzahl unternehmerischer Websites soll zur Archivierung ihrer Inhalte bei der Nationalbibliothek verpflichtet werden.

Die Bitkom, der Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, sieht in der Veröffentlichung der archivierten Daten durch die Nationalbibliothek ausserdem Möglichkeiten zur Verletzung des Urheberrechts, da der Ablieferungspflichtige häufig nicht der Urheber von auf seiner Website präsentierten Inhalten ist. Desweiteren scheint die Bundesregierung nach Meinung der Bitcom die Kosten für solch eine Archivierung nicht annähernd erfasst zu haben. Genaueres dazu gibt es in dem entsprechenden Artikel von Heise.

Ich bin auf jeden Fall schonmal gespannt, was für einen Unsinn wir in Zukunft noch so aus Berlin zu erwarten haben …

Juni 14th, 2007

DOS über LAN Booten

Posted by frank in Standard

Man mag es kaum glauben, aber auch Heutzutage wird hin und wieder das gute alte DOS benötigt. Z.B. beim Flashen eines BIOS oder eines RAID-Controllers. Doch woher nehmen, wenn kein Diskettenlaufwerk zur Verfügung steht? USB-Stick oder CD-Laufwerk wäre eine Alternative. Doch wenn der einzurichtende Rechner später sowieso per LAN booten soll, warum dann nicht auch per LAN? Eine kurze Anleitung dazu möchte ich gern hier geben:

Voraussetzung:
- Ein Rechner (möglichst Linux) mit eingerichtetem DHCP- und TFTP-Server
- Ein Windows, mit dem das Bootimage erstellt werden kann. Es reicht hierzu auch eine virtuelle Maschine mit virtuellem Diskettenlaufwerk

Ablauf:
1. Zuerst muss natürlich die “Bootdiskette” erstellt werden. Dazu kann man sich einem Bootimages von bootdisk.com bedienen.
2. Nach Erstellen der Bootdiskette kann diese noch mit zusätzlichen Programmen bestückt werden, sodass ein Flashen möglich wird.
3. Nun muss nur noch ein Bootimage für den Bootserver erstellt werden. Dazu bietet 3com eine Software an, die diese Aufgabe übernimmt. Leider ist auch diese Software nur für Windows erhältlich. In diesem Paket ist eine Vielzahl an Paketen enthalten. Benötigt wird jedoch nur das Tool “imgedit”.
3.1. Nach dem Starten des Tools wandelt man die eingelegte Diskette zu einem Image. Dazu wählt man den Punkt “Create TCP/IP or PXE image file”.
Startscreen imgedit
Anschließend wählt man das Ziel des Images sowie die Quelle aus.
DOS-Image erstellen
3.2. Anschließend muss noch das PXE-Menu-File erstellt werden. Dazu wählt man einfach den Punkt “Create PXE menu from file” und fügt das erstellte Image hinzu. Die daraus resultierende Datei ist das Boot-File für den DHCP-Server.
4. DHCP-Server konfigurieren: Wenn man Linux und den DHCP3-Server einsetzt, so lädt man einfach die zwei erstellten Dateien (hier mba.pxe für das PXE-Menü und dos.img für das Boot-Image) in das Root-Verzeichnis des TFTP-Servers. Anschließend trägt man für den zu bootenden Server als Boot-File die PXE-Datei ein:

group {
  allow bootp;
  allow booting;

  next-server 10.10.10.1;
  filename "mba.pxe";

  host server1 {
    hardware ethernet 00:e0:81:46:67:c1;
    fixed-address 10.10.10.2;
    server-name server1;
  }
}
Juni 6th, 2007

Feedburner Feed

Posted by warper in Blogs, Google

flamocon.jpgNachdem nun Feedburner für einen ordentlichen Betrag an Google übergegangen ist, konnte ich es mir nicht nehmen den für mich unbekannten Service in Augenschein zu nehmen. Feedburner ist eigentlich nichts anderes als eine Umgestaltung eines herkömmlichen RSS Feeds. Zahlreiche Features stehen hierbei zur Verfügung wie zum Beispiel das Einbinden einer Grafik und das Zufügen von Links. Feedburner stellt hierbei ebenfalls eine umfangreiche Statistik zur Verfügung.

Mai 23rd, 2007

Springer AG übernimmt Zanox

Posted by warper in Standard

Wie schon vor einiger Zeit im Blog angesprochen wird nun nach Vorbehalt durch die Kartellbehörde die Zanox AG von der Axel Springer AG übernommen. Der Kaufpreis beläuft sich nach Angaben von Heise über 215 Millionen Euro zuzüglich erfolgsabhängiger Zahlungen. Schade, aber so spielt das Leben. Wir wünschen der Zanox weiterhin große Erfolge.zanox.png

Mai 17th, 2007

Apple Remote an Mac binden

Posted by Holger in Mac

Wer einen mobilen Mac der neuen Intel Generation besitzt freut sich sicherlich öfters über die mitgelieferte Apple Remote Fernbedienung. Jedoch hat der Spaß ein Ende wenn ein andere Besitzer einer solchen nur Unsinn im Kopf hat und deinen eigenen Mac damit karpert. Abhilfe schafft das Deaktivieren des IR Empfängers, jedoch ist es zimelich Nervtötend diesen bei Gebrauch immer erneut zu aktivieren. Die elegantere Lösug besteht darin die eigene Apple Remote mit dem eigenen Mac fest zu verbinden. Die sist auch nicht schwer, drückt auf der besagten Remote einfach für ein paar Sekunden folgende Tastenkombination:

“Menu+Next (Pfeil nach rechts)”, ihr solltet nun einen Hinweis auf eurem Bildschirm sehen ob alle sgeklappt hat. Über die Systemeinstellungen kann man diese Verbindung natürlich wieder rückgängig machen.

Mai 11th, 2007

3D Desktop unter Linux - Xgl und Compiz

Posted by Lestat in X Server

Windows Vista ist nun endlich (?) erhältlich und viele fragen sich: was hat Microsoft da eigentlich die ganze Zeit gemacht? Ausser ein paar schlecht von Apples MacOS X abgekupferten graphischen Aufbesserungen und einer stärkeren Gängelung der Nutzer (”Sind Sie sich wirklich ganz ganz sicher, dass sie das Programm deinstallieren wollen?”) nichts neues.

Ach ja, sagte ich da graphische Aufbesserungen? MacOS X hat bereits gezeigt, dass ein heutiger Desktop weitaus mehr können muss. Getreu dem Motto “Das können wir auch und zwar noch besser” habe ich mich mal ein bisschen mit 3D Desktops für den X-Server beschäftigt. Heute sind der speziell für diesen Anwendungsfall entwickelte X-Server Xgl und der Fenstermanager Compiz dran.

Der 3D Würfel von Compiz

Bei der Beschreibung der Installation halte ich mich grösstenteils an Gentoo, da dies die von mir eingesetzte Distribution ist.

Als erstes benötigen wir Xgl. Da sich dieser noch sehr im Anfangsstadium der Entwicklung befindet, ist er noch nicht im offiziellen Portage Tree verfügbar. Um Xgl nun emergen zu können, müssen wir erstmal das xeffects Overlay hinzufügen. Dies macht man über den Overlay-Manager layman.

emerge -va layman
echo "source /usr/portage/local/layman/make.conf" >> /etc/make.conf

Nun kann das Overlay installiert werden:

layman -f -a xeffects

Da Xgl wie gesagt noch im Alpha Stadium ist, müssen folgende Zeilen zur /etc/portage/package.keywords hinzu gefügt werden:

x11-base/xgl
media-libs/mesa
x11-libs/libdrm
x11-wm/compiz
x11-libs/libcm

Für Xgl wird die Vektorgrafikbibliothek cairo benötigt. Falls die noch nicht installiert ist, sollte man sie emergen (oder zumindest auf aktuellen Stand bringen) und anschliessend pango und gtk+ aktualisieren. Anschliessend können Xgl und compiz nun installiert werden. Ausserdem wird die mesa Bibliothek benötigt. Compiz sollte dabei mit dem USE-Flag gnome und falls man KDE benutzt noch zusätzlich mit dem USE-Flag kde kompiliert werden (/etc/portage/package.use). Leider benötigt man das gnome USE-Flag auch unter KDE, da sich compiz sonst nicht konfigurieren lässt:

emerge -av mesa xgl compiz

Damit wären Xgl und compiz erstmal installiert. Nun kann man compiz entweder über das gconftool oder bequemer über die grafischen Tools gconf-editor bzw. compiz-settings (müssen beide noch zusätzlich installiert werden) konfiguriert werden. Siehe dazu auch das Gentoo Compiz HowTo.

Zum Testen starten wir nun den Xgl Server inklusive compiz in einem extra Fenster:

Xgl :1 -ac -accel glx:pbuffer -accel xv:pbuffer &
LD_LIBRARY_PATH=/usr/lib/opengl/xorg-x11/lib/ DISPLAY=:1 compiz gconf &
DISPLAY=:1 gtk-window-decorator &
DISPLAY=:1 xterm &

Dies öffnet ein Fenster, in dem der Xgl Server mit einer Instanz des xterm Terminals läuft. Für KDE kann man anstatt des gtk-window-decorator den kde-window-decorator benutzen. Wenn man nun ein Fenster mit Xterm drin zu sehen bekommt, hat alles geklappt. Falls alles etwas langsam ist, sollte man überprüfen, ob die 3D Beschleunigung der Grafikkarte auch aktiviert ist:

glxinfo | grep rendering

Steht dort nun “no”, dann sollte man sich nochmal mit einem Howto für hardwarebeschleunigtes 3D für seine Grafikkarte auseinander setzen.

Wenn dies nun Zufriedenstellund funktioniert, kann man Xgl anstatt des normalen X-Servers starten lassen. Für KDE ändert man dazu folgenden Eintrag in der Datei /usr/kde//share/config/kdm/kdmrc:

ServerCmd=/usr/bin/Xgl -br -ac -accel glx:pbuffer -accel xv:pbuffer

Für andere Window Manager verweise ich auf das offizielle Gentoo Xgl Howto.

Zum Schluss muss nurnoch Compiz gestartet werden. Dies erreicht man unter KDE z.B. über ein Autostart Script (~/.kde/Autostart/compiz.desktop):

[Desktop Entry]
Encoding=UTF-8
Exec=compiz –replace decoration wobbly fade switcher minimize cube rotate zoom scale move resize place & kde-window-decorator &
GenericName[en_US]=
StartupNotify=false
Terminal=false
TerminalOptions=
Type=Application
X-KDE-autostart-after=kdesktop

Voila, nun sollte Xgl samt Compiz beim Starten des X-Servers automatisch geladen werden. Viel Spass mit dem neuen 3D Desktop.

Beim nächsten Mal ist dann die Xorg-Erweiterung AIGLX und der Compisite Manager Beryl dran.

Umklappeffekt von Compiz

Tabbing unter Compiz

Mai 9th, 2007

UMTS unter Linux mit der Novatel Wireless Merlin u630

Posted by Lestat in Linux, Wireless

Voraussetzung für dieses Howto ist eine bereits funktionsfähige UMTS Karte. Wie man bis dahin kommt, kann man z.B. in Franks Howto zur Einrichtung einer PCMCIA UMTS Karte unter Linux nachlesen.

Erste Voraussetzung um unter Linux eine UMTS Verbindung herstellen zu können, ist die Kenntnis der benötigten AT Kommandos der jeweiligen Karte. Da diese je nach Modell und Typ unterschiedlich sind, muss man entweder eine entsprechende Referenz zu Rate ziehen oder sich die Kommandos anschauen, die der Windows-Treiber benutzt. Unter Windows natürlich ;)

Für Besitzer von Novatel Wireless Karten mit Merlin Chipsatz sollte folgende Seite hilfreich sein: Debian 3G Howto.

Um nun eine Verbindung herstellen zu können, benötigt man zuerst das Point-To-Point Protokoll (ppp). Unter Gentoo kann man das einfach über ein emerge ppp installieren, falls es noch nicht vorhanden sein sollte.

Um die Verbindung nun herzustellen, gibt es verschiedene Mittel und Wege. Der direkteste wäre ein entsprechendes ppp-Script. Da ich aber zu faul für sowas bin, hab ich mich dazu entschieden, das Programm wvdial zu benutzen. Für ganz Faule gibt es dafür auch ein Qt-Frontend (qtwvdialer) ;)
Aber uns reicht im Moment das normale wvdial.

emerge wvdial

Nun benötigen wir noch eine passende Konfiguration für wvdial. Dazu legt man z.B. eine Datei .wvdial.conf im Home-Verzeichnis mit folgendem Inhalt an (Zeilen mit Semikolon am Anfang sind Kommentare):

[Dialer Defaults]
;für /dev/modem das richtige Interface angeben oder Symlink setzen
Modem = /dev/modem
ISDN = off
Modem Type = Analog Modem
Baud = 230400
;die ATI gibt Hersteller und Typ des Modems aus
Init = ATI
Init2 = ATE0V1&D2&C1S0=0
;IFC gibt den Verbindungsmodus an (hier UMTS & GPRS)
Init3 = AT+IFC=2,2
;mit CPIN wird der PIN gesetzt, anstelle von XXXX die PIN eintragen
Init4 = AT+CPIN=XXX
;CSQ gibt die Signalstärke zurück
Init5 = AT+CSQ
;das AT Kommando zum Setzen des APN erhält man vom Anbieter (hier O2)
Init6 = AT+CGDCONT=1,"IP","surfo2"
Init7 =
Init8 =
Init9 =
;Nummern mit denen sich das Modem verbinden soll
Phone = *99#
Phone1 = *99***1#
Phone2 =
Phone3 =
Phone4 =
Dial Prefix =
Dial Attempts = 1
Dial Command = ATM1L3DT
Ask Password = off
;Passwort und Nutzername sind unwichtig
Password = web
Username = web
Auto Reconnect = off
Abort on Busy = off
Carrier Check = off
Check Def Route = on
Abort on No Dialtone = on
Stupid Mode = off
Idle Seconds = 0
Auto DNS = on

Nun muss man nurnoch wvdial als root (bzw. mittels sudo) mit der erstellten Konfiguration starten:

wvdial --config .wvdial.conf

Wichtige Hinweise: ich empfehle vor dem Öffnen der UMTS Verbindungen andere Netzwerkdevices (z.B. WLAN) zu deaktivieren und falls ein default Gateway gesetzt ist, dieses zu löschen (route del default). Eventuell ist es auch notwendig, die vom Provider angegebenen DNS Server manuell in der /etc/resolv.conf zu setzen.

April 27th, 2007

Bytecode Provider bei Hibernate wechseln

Posted by frank in Java, J2EE, Hibernate

Seit der Version 3.2 können verschiedene ByteCode-Provider eingesetzt werden. So kann der Standard-Provider CGLIB durch z.B. javassist ersetzt werden. Diese Einstellung wird über den Parameter “hibernate.bytecode.provider” in der Hibernate-Konfiguration geregelt:

hibernate.bytecode.provider = cglib | javassist

Im JBoss-Server wird diese Einstellung standardmäßig auf javassist gestellt. Da dies jedoch teilweise noch Probleme gibt, vor allem bei RMI-Anwendungen, kann dies über die persistence.xml entsprechend angepasst werden. In der Version 4.0.4.GA vom JBoss produziert JavaAssist bei jeder Abfrage eine Unmenge an Klassen, die dann den PermGen Space zum Überlauf bringen.

April 20th, 2007

Google kauft DoubleClick

Posted by warper in Standard, Google

dc_home.gif

Am 16. April war es so weit: Google kauft das Affiliate Netzwerk DoubleClick. Für 3,1 Milliarden US Dollar ging das Unternehmen an Google über. Der Preis ist jedoch etwas hoch; so hat DoubleClick nur einen geschätzten Marktwert von 2 Milliarden Dollar. Man munkelt dass der Preis das Ergebnis einer Preisschlacht mit anderen Unternehmen sein könnte wobei Google mit seiner Finanzstärke wohl am längeren Hebel sass. DoubleClick Arbeitet vorwiegend mit ImageAnzeigen wie die Firma Zanox hierzulande. Es bleibt doch zu hoffen, dass die Zanox nicht auch noch Opfer einer feindlichen Übernahme wird, was ich persönlich sehr schade finden würde. Wie auf lektroliv.com zu lesen ist, sollte Springer auch seit einiger Zeit Interesse an der Zanox haben, womit mir die Befürchtung nicht ganz unbegründet erscheint.

zanox.png

April 17th, 2007

AnnotationFormatError bei Verarbeitung Annotations

Posted by frank in Java, J2EE

Ich wollte soeben von einer Klasse das Vorhandensein einer Annotation prüfen.

Hierzu wie gewohnt folgender Code:

Class clazz = …
if (clazz.isAnnotationPresent(Stateless.class)) { … }

Danach bekam ich folgende Exception um die Ohren geschmissen:

java.lang.annotation.AnnotationFormatError: Invalid default: public abstract java.lang.Class org.jboss.annotation.ejb.RemoteBinding.factory()
	at java.lang.reflect.Method.getDefaultValue(Method.java:709)
	at sun.reflect.annotation.AnnotationType.(AnnotationType.java:90)
	at sun.reflect.annotation.AnnotationType.getInstance(AnnotationType.java:64)
	at sun.reflect.annotation.AnnotationParser.parseAnnotation(AnnotationParser.java:202)
	at sun.reflect.annotation.AnnotationParser.parseAnnotations2(AnnotationParser.java:69)
	at sun.reflect.annotation.AnnotationParser.parseAnnotations(AnnotationParser.java:52)
	at java.lang.Class.initAnnotationsIfNecessary(Class.java:2998)
…

Nach langer Suche und anfänglicher Fehlinterpretation bin ich dank des Bugeintrages bei Java dahinter gekommen, dass einfach eine Klasse nicht zur Verfügung stand. Die Annotation RemoteBinding definiert eine Klasse als Default-Wert, die in dem Standardpaket vom JBoss nicht mit enthalten ist und daher im JUnit-Test zu Problemen führen kann. Nachdem die richtige Bibliothek mit im Klassenpfad aufgenommen wurde, funktioniert auch die Analyze wie erwartet.

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